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Posts mit dem Label "Sport" werden angezeigt.

Sportsucht - Wenn Sport zum Suchtmittel wird

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Sport spielt einen wichtigen Part im Leben vieler Menschen. Das ist auch gut und wichtig, da sich Sporttreiben zum größten Teil positiv auf unsere körperliche und mentale Gesundheit auswirkt. Sport gehört genauso zu einem gesunden Lebensstil, wie eine vollwertige Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse. Aufgrund des entscheidenden Anteils von körperlicher Fitness in unserer Gesundheit, gibt die WHO klare Empfehlungen, wie viel Sport wir treiben sollten, um uns langfristig gesehen bestmöglicher Gesundheit zu erfreuen.  Für Erwachsene lauten diese: 150-300 min./ Woche moderate körperliche Aktivität oder 75-150 min./ Woche intensive körperliche Aktivität oder eine Kombination von beidem. Zusätzlich wird empfohlen, zweimal in der Woche Krafttrainingseinheiten durchzuführen (WHO, 2020b). Ein großer Teil der Deutschen Erwachsenen erfüllt diese Empfehlungen jedoch nicht. Die Prävalenz von deutschen Erwachsenen, die zu wenig Sport treiben liegt bei ca. 42% vor der Corona Pandemie (...

Power und Pause – Regeneration als unterschätzter Performance-Booster

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   Pausengestaltung durch digitale Detox Phasen Training setzt Reize – doch leistungssteigernde Anpassungen entstehen nicht während der Belastung , sondern in der Phase danach. Ohne ausreichende Regeneration bleibt der Körper im Stressmodus. Die Folgen sind z.B. s inkende Leistungsfähigkeit, e rhöhtes Verletzungsrisiko, m entale Erschöpfung,  Konzentrationsprobleme und  Motivationsverlust.  Regeneration ist somit kein „Nice-to-have“, sondern die Grundlage nachhaltiger Leistungsentwicklung. Wer Pausen intelligent gestaltet, trainiert effektiver. In anderen Blogartikeln hatte ich bereits darüber geschrieben, dass es vielen Athlet*innen nicht so leicht fällt, die Ruhe bzw. die verschiedenen Arten von Pausen in den Alltag zu integrieren, da das Nichtstun mit einem Gefühl von angeblicher "Faulheit" einhergeht. Diese Tendenz ist oft zu beobachten, da das Nichtstun mit gelernten schlechten Gefühlen oder auch mit einem verringerten Selbstwertgefühl einhergeht. Negati...

Yoga - Selbsttherapie auf der Matte?

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Du kennst Yoga vielleicht als sanfte Sportart oder Dehnübung auf der Matte. Doch Yoga ist eine jahrtausendealte Praxis, die ursprünglich als spiritueller Weg zur Selbsterkenntnis entwickelt wurde. Der Yoga – Weg kann körperliche Schmerzen verringern, aber auch als „Selbsttherapie“ dienen, um den Alltag besser zu meistern. Die zu erlernenden Asanas erfordern Geduld, Mitgefühl, Achtsamkeit – Fähigkeiten, die weit über die Matte hinauswirken. Statt Problemen auszuweichen, lernst du mit ihnen zu atmen. Statt uns von Emotionen überwältigen zu lassen, beobachtest du sie. Du entdeckst die Kraft des Seins – eine Praxis, die dich durch dein Leben trägt. Carolin-Marie Roth hat ein Yogabuch geschrieben, dass demnächst erscheint. Aber lies den unteren Teil in meinem Beitrag und lass dich inspirieren. (Unbezahlte Werbung: Foto und Text mit Genehmigung von Carolin-Marie-Roth) „Humorvoll und persönlich – ein Yogabuch wie kein anderes.“  | Frauke Ludowig Der inspirierende und praktische Ratgebe...

Warum Sportpsychologie im Radsport mehr ist als "Kopftraining" - Vorträge und Workshops von Expertin der Sportpsychologie für Trainer* innen und Vereine

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🚴‍♂️ Warum Sportpsychologie im Radsport mehr ist als „ Kopftraining “ 🧠  Leistung im Radsport entsteht nicht nur durch Watt , Trainingspläne und Material. Sie entsteht im Zusammenspiel von Körper, Kopf und Umfeld. Genau hier setzt mein Vortrag zur Sportpsychologie im Radsport an – speziell für Trainerinnen und Trainer mit Lizenz , die Athlet*innen ganzheitlich entwickeln wollen. Sportpsychologie bedeutet nicht, Probleme zu „reparieren“, sondern Leistung, Gesundheit und Freude am Sport nachhaltig zu fördern. Gerade im Radsport, mit seinen langen Belastungen, Einsamkeit im Training , hohen Leistungsdichten und mental fordernden Wettkämpfen entscheidet oft der Kopf über Sieg, Durchhalten oder Ausstieg. Seit nun 18 Jahren bin ich im Radsport als Expertin der Sportpsychologie im Praxisfeld tätig. Meine Studien in Sportwissenschaft und Psychologie geben mir solide Grundlagen und eine Spezialkompetenz, auch bei schwierigen "Fällen". 😊 Was ist Sportpsychologie?  Eine wiss...

Der Abend, die Couch und der Griff zur Schokolade - Wie du dich vom Naschen auf der Couch entwöhnen kannst! [UPDATE 5.1.2026]

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☝ Frau entspannt auf dem Sofa   Es ist Abend. Der Tag war lang, vielleicht anstrengend, vielleicht emotional. Du willst endlich deine Ruhe. Die Couch ruft, eine Decke liegt bereit, deine Lieblingsserie läuft – und fast wie automatisch, wandert die Hand zur Schokolade , zu Chips oder Keksen . Der Kühlschrank wird nach weiteren Reserven durchsucht oder deine geheime Naschbox wird ins Visier genommen. 😋 Naschen auf der Couch am Abend ist für viele Frauen  oder auch Männer, kein gelegentlicher Ausrutscher, sondern ein festes Ritual. Und oft begleitet von einem leisen schlechten Gewissen. Doch warum ist dieses Verhalten so verbreitet? Warum fällt es gerade abends so schwer, „Nein“ zu sagen? Und vor allem: Wie kannst du  einen gesünderen Umgang damit finden – ohne Verbote, ohne Selbstvorwürfe und ohne den Druck, perfekt sein zu müssen? Dieser Artikel beleuchtet die psychologischen Hintergründe des abendlichen Naschens, zeigt liebevoll auf, warum es nichts mit mangelnder Dis...

Vom Turnhallen-Trauma zum Trainingsglück – wie wir unser passendes und lustvolles Bewegungsprogramm für unser Leben finden

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Sportunterricht + Bewegungsmotivation für dein Leben? Bewegung ist so individuell wie der Mensch selbst. Dennoch versuchen viele, Trainingsprogramme zu kopieren, die weder zum eigenen Alter noch zum aktuellen körperlichen Zustand passen. Wer langfristig gesund, motiviert und mit Freude aktiv bleiben möchte, braucht eine kluge Mischung aus Bewegungsformen und Sportarten – abgestimmt auf Lebensphase, Geschlecht, Erfahrungen und persönliche Ziele. Bereits in der Kindheit werden wichtige Weichen gestellt. Positive Grunderfahrungen im Sportunterricht oder im Verein prägen unser späteres Bewegungsverhalten stark. Sportlehrerinnen und Sportlehrer spielen dabei eine Schlüsselrolle: Wertschätzendes Feedback , Ermutigung und das Erkennen individueller Stärken können Begeisterung für Bewegung entfachen. Umgekehrt führen Bloßstellung , Notenfixierung oder mangelnde Differenzierung häufig dazu, dass Kinder sich als „unsportlich“ abstempeln – ein Bild, das viele Erwachsene noch Jahrzehnte m...