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Strategisches Leiden im Hyrox Wettkampf - Die besten Athlet*innen sind die, die ihr Leiden am besten steuern!

  Strategisches Leiden: „Die besten Athleten sind nicht diejenigen, die weniger leiden – sondern diejenigen, die ihr Leiden besser steuern.“ Wusstest du das hier?  Im Ausdauer- und Hybrid-Sport spielt die Fähigkeit zum strategischen Leiden eine zentrale Rolle. Athletinnen und Athleten müssen während des Wettkampfs hohe körperliche Belastungen tolerieren und gleichzeitig ihre Leistung bewusst steuern. Die Forschung zeigt, dass erfolgreiche Sportler*innen Belastung nicht einfach „aushalten“, sondern sie aktiv regulieren und strategisch einsetzen . Entscheidend ist dabei die Fähigkeit, körperliche Signale wie Ermüdung oder Schmerz wahrzunehmen und das Tempo entsprechend anzupassen, ein Prozess, der als Pacing bezeichnet wird. Typische Strategien des Pacings sind beispielsweise  beim kontrollierten Startlauf zu finden:  Viele Athleten laufen den ersten Kilometer bewusst etwas langsamer als ihr maximales Renntempo, um einen zu schnellen Laktatanstieg zu ve...

Powernapping für die Seele - Entspannen, Stressabbau und verbesserte Konzentration - im Sport und Alltag

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  In unserer heutigen, schnelllebigen Welt wird immer mehr von uns verlangt – ob im Sport oder im Alltag. „Zeit ist Geld“ gilt nicht nur im Beruf, sondern auch im Training und Wettkampf, am Arbeitsplatz oder bei einem wichtigen Projekt. Viele Sportlerinnen und Sportler kennen das Gefühl: Nach intensiven Einheiten oder langen Trainingstagen sinkt die Leistungsfähigkeit, die Muskeln sind erschöpft und der Geist ist müde. Das kann zu erhöhtem Stress führen, der sich negativ auf die Regeneration und die Motivation auswirkt. Ein Powernap ist eine Micropause und kann  Hier kann Powernapping eine wertvolle Unterstützung sein. Ein kurzes Nickerchen von etwa 20 Minuten kostet kaum Zeit, bringt aber viele Vorteile. Schon berühmte Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci oder Albert Einstein haben den Mittagsschlaf genutzt, um ihre Kreativität und Energie zu steigern. Auch im Sport kann ein kurzes Powernapping helfen, den Stress abzubauen, die Regeneration zu fördern und die Konzentrat...

500 Kilometer Ultralauf durch Thailand mit Krystian Pietrzak – Mein Geburtstag im Dschungel

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  (Foto: Original von Krystian Pietrzak  und  @Naden81 / Den Mahachaiyasit  Copyright)  Einleitung Ultrarunner Krystian Pietrzak (43) ist seit 14 Jahren mit Leidenschaft in dieser Extremsportart beheimatet. Er setzt seine mentale Stärke in diesen langen und komplexen Läufen, über Stock und Stein, gezielt ein .   Er ist schon bei über 80 internationalen Ultratrails gelaufen und bewältigt Distanzen von 50 bis 500 km am Stück, teilweise bis zu mehreren Tagen und schläft nur während der Läufe für wenige Stunden. Beim Projekt Swiss 500 2022 hat er direkt 2 Ultraläufe zusammengelegt und war der einzige Starter mit der Startnummer 500, die er sich dauerhaft als personalisierte Startnummer gesichert hat. Link: Instagram   (@ginger_ultra) – Scan me!                  In diesem Blogartikel liest du die neuesten Infos über seinen letzten Ultralauf 500 in Thailand, den er auch in diesem Herbst bereits ...

Sportsucht - Wenn Sport zum Suchtmittel wird

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Sport spielt einen wichtigen Part im Leben vieler Menschen. Das ist auch gut und wichtig, da sich Sporttreiben zum größten Teil positiv auf unsere körperliche und mentale Gesundheit auswirkt. Sport gehört genauso zu einem gesunden Lebensstil, wie eine vollwertige Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse. Aufgrund des entscheidenden Anteils von körperlicher Fitness in unserer Gesundheit, gibt die WHO klare Empfehlungen, wie viel Sport wir treiben sollten, um uns langfristig gesehen bestmöglicher Gesundheit zu erfreuen.  Für Erwachsene lauten diese: 150-300 min./ Woche moderate körperliche Aktivität oder 75-150 min./ Woche intensive körperliche Aktivität oder eine Kombination von beidem. Zusätzlich wird empfohlen, zweimal in der Woche Krafttrainingseinheiten durchzuführen (WHO, 2020b). Ein großer Teil der Deutschen Erwachsenen erfüllt diese Empfehlungen jedoch nicht. Die Prävalenz von deutschen Erwachsenen, die zu wenig Sport treiben liegt bei ca. 42% vor der Corona Pandemie (...

Warum dein Kopf dich früher müde macht als dein Körper - Vorweggenommene Ermüdung und ihre Bedeutung für Spitzenleistung

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Vorweggenommene Ermüdung im Spitzensport Vorweggenommene Ermüdung und ihre Bedeutung für Spitzenleistung (z.B. Hyrox )  Viele Topathleten kennen diese Situation: Der Körper funktioniert noch, die Technik stimmt, doch im Kopf entsteht plötzlich der Gedanke: „Das wird gleich richtig hart.“ Kurz danach fühlt sich die Belastung deutlich schwerer an. Dieses Phänomen ist kein Zufall – in der Sportwissenschaft spricht man von vorweggenommener Ermüdung oder anticipatory fatigue . Die Forschung zeigt, dass Ermüdung nicht ausschließlich ein körperlicher Prozess ist. Ein erheblicher Teil der Leistungsregulation entsteht im Gehirn. Modelle wie das Central Governor Model von Tim Noakes oder das psychobiologische Modell der Ausdauerleistung von Samuele Marcora beschreiben, dass das Gehirn die körperliche Leistung aktiv steuert, um den Organismus vor potenzieller Überlastung zu schützen. Warum dein Gehirn Leistung begrenzt Während einer intensiven Belastung verarbeitet das Gehirn k...

Power und Pause – Regeneration als unterschätzter Performance-Booster

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   Pausengestaltung durch digitale Detox Phasen Training setzt Reize – doch leistungssteigernde Anpassungen entstehen nicht während der Belastung , sondern in der Phase danach. Ohne ausreichende Regeneration bleibt der Körper im Stressmodus. Die Folgen sind z.B. s inkende Leistungsfähigkeit, e rhöhtes Verletzungsrisiko, m entale Erschöpfung,  Konzentrationsprobleme und  Motivationsverlust.  Regeneration ist somit kein „Nice-to-have“, sondern die Grundlage nachhaltiger Leistungsentwicklung. Wer Pausen intelligent gestaltet, trainiert effektiver. In anderen Blogartikeln hatte ich bereits darüber geschrieben, dass es vielen Athlet*innen nicht so leicht fällt, die Ruhe bzw. die verschiedenen Arten von Pausen in den Alltag zu integrieren, da das Nichtstun mit einem Gefühl von angeblicher "Faulheit" einhergeht. Diese Tendenz ist oft zu beobachten, da das Nichtstun mit gelernten schlechten Gefühlen oder auch mit einem verringerten Selbstwertgefühl einhergeht. Negati...