Motivational Monday: Wie ein bewusster Wochenstart neue Energie schenkt [Update 19.1.2026]
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| Motivational Monday |
Der Montag hat keinen besonders guten Ruf. Für viele Menschen steht er sinnbildlich für Stress, Leistungsdruck und den abrupten Übergang vom Wochenende in den Arbeitsalltag. Genau hier setzt der Begriff Motivational Monday an. Er beschreibt die bewusste Entscheidung, den Wochenanfang nicht als notwendiges Übel zu betrachten, sondern als Chance: für Ausrichtung, Motivation und einen achtsamen Start in die neue Woche. Statt mit To-do-Listen zu überladen, geht es darum, Energie wahrzunehmen, sinnvoll einzuteilen und den eigenen Rhythmus zu respektieren.
Ein Fallbeispiel: Annas Wunsch nach einem soften Montag
Anna ist 42 Jahre alt, arbeitet in einem anspruchsvollen Bürojob und fühlt sich seit Monaten erschöpft. Besonders montags spürt sie einen inneren Widerstand: Schlaf ist oft nicht erholsam, der Gedanke an Meetings und E-Mails erzeugt Druck, noch bevor der Arbeitstag begonnen hat. Früher versuchte sie, dem mit „Augen zu und durch“ zu begegnen – extra frühes Aufstehen, eine lange Aufgabenliste, viel Kaffee. Das Ergebnis: Noch mehr Erschöpfung.
Irgendwann beschließt Anna, ihren Montag neu zu denken. Nicht als Tag maximaler Leistung, sondern als sanften Übergang in die Woche. Sie beginnt, den Montag bewusst ruhiger zu planen, lässt Zeitfenster frei, startet mit einer klaren Priorität statt fünf paralleler Aufgaben und nimmt sich morgens zehn Minuten, um innezuhalten. Dieser Perspektivwechsel ist der Beginn ihres persönlichen Motivational Monday.
Was bedeutet „Motivational Monday“ wirklich?
Motivational Monday ist kein reiner Motivationsspruch und auch kein Zwang zu guter Laune. Vielmehr geht es um innere Ausrichtung. Der Montag wird zum Ankerpunkt, an dem man sich fragt:
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Wie geht es mir gerade wirklich? (Zustand beschreiben bzw. benennen!)
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Welche Energie steht mir diese Woche zur Verfügung? (Stell dir hier eine Skala von 1-10 vor. Wenn du viel Energie hast, z.B. auf der Skala bei 9 liegst, kannst du mehr Aufgaben erledigen. Wenn du wenig Energie spürst, versuche das Pensum am Montag zu reduzieren und plane kleine Microeinheiten ein, um dich regelmäßig über den Tag zu entspannen.)
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Was ist realistisch – und was wäre zu viel? (Setze klare Ziele. Wer kann dir helfen, deine Ziele zu reduzieren bzw. sie als Team zu erreichen. Setze ein klares Nein, wenn du etwas nicht schaffst.)
Der Ansatz lädt dazu ein, Motivation nicht als ständige Hochleistung zu verstehen, sondern als etwas Dynamisches, das gepflegt und geschützt werden darf.
"In der Ruhe liegt die Kraft!"
Den Anfangsdruck der Woche besser wahrnehmen
Ein entscheidender Schritt ist, den Wochenanfang bewusst wahrzunehmen, statt ihn automatisch zu „überstehen“. Der Druck entsteht oft aus unklaren Erwartungen, vollen Kalendern und dem Gefühl, sofort funktionieren zu müssen.:)
Hilfreiche Impulse können sein:
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Kurzer Check-in am Montagmorgen: Wie ist mein Energielevel auf einer Skala von 1 bis 10?
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Gedanken beobachten statt bewerten: Der Widerstand gegen den Montag ist ein Signal, kein Fehler.
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Vergleich reduzieren: Nicht jede Woche muss gleich produktiv sein. (Akzeptanz statt Selbstzweifel)
Allein das Anerkennen des eigenen Zustands kann Druck deutlich reduzieren.💓 (Selbstliebe & Selbstfürsorge)
Energien effektiver und achtsamer einschätzen lernen
Viele Menschen planen ihre Woche nach Aufgaben – nicht nach Energie. Motivational Monday dreht diese Logik um. Statt zu fragen „Was muss ich alles schaffen?“, lautet die bessere Frage: „Was passt zu meiner aktuellen Kraft?“ 💛
Praktische Tipps:
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Plane montags eher strukturierende oder vorbereitende Tätigkeiten.
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Lege anspruchsvolle Aufgaben bewusst auf Tage, an denen du dich erfahrungsgemäß leistungsfähiger fühlst.
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Baue kleine Pausen ein, bevor Erschöpfung entsteht – nicht erst danach.
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Reflektiere am Ende des Montags kurz: Was hat mir Energie gegeben, was hat sie genommen? (Scanne auch bewusst dein soziales Umfeld, ob dort eventuell ein paar Energieräuber lauern?)
Der gesundheitliche Mehrwert eines soften Montags - ein Fallbeispiel:
Für Anna bedeutet ihr neuer Motivational Monday nicht weniger Verantwortung, sondern mehr Selbstfürsorge. Sie merkt, dass sie über die Woche hinweg stabiler bleibt, weniger gereizt ist und abends nicht völlig ausgelaugt nach Hause kommt. Der sanfte Montag wirkt wie ein Fundament: Ist der Start ruhig und klar, trägt er die restlichen Tage besser!☝
Ein gesundheitsorientierter Montag kann langfristig helfen,
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Überforderung früh zu erkennen,
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und die eigene Arbeitsweise nachhaltiger zu gestalten.
Fazit: Motivation beginnt mit Achtsamkeit
Motivational Monday ist keine Methode, um sich selbst anzutreiben, sondern eine Einladung, bewusster in die Woche zu starten. Wer den Montag nutzt, um sich auszurichten, seine Energie ehrlich einzuschätzen und den Druck herauszunehmen, schafft Raum für echte Motivation – nicht nur für diesen einen Tag, sondern für die ganze Woche. 😀
Ich wünsche dir ganz viel Achtsamkeit und einen wundervollen Start in die Woche.
Deine Grit.
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