Warum Sport dich fitter macht – aber die Gewichtsreduktion unerwartet langsam geht!

 


Ist das bei dir auch so? Viele Menschen starten hochmotiviert mit einem Sportprogramm. Drei- bis viermal pro Woche Training, Schweiß, Muskelkater – und trotzdem bleibt die Zahl auf der Waage hartnäckig gleich. Das kann frustrierend sein und wirft eine zentrale Frage auf: Warum nimmt man trotz Sport meist nicht ab?

Die kurze Antwort lautet: Sport ist extrem gesund, aber kein verlässliches Abnehmwerkzeug. Die längere Erklärung ist etwas komplexer – und genau darin liegt der Schlüssel zum Verständnis. Grundsätzlich wird mit einem regelmäßigen Sportprogramm der Stoffwechsel aktiver und dein Körper kommt mit all seinen Funktionen so richtig in fahrt. Aber die Aufnahme von Kalorien und der relative Abbau von Kalorien ist keine simple  Rechnung und wenn du anfängst, zuviel zu rechnen, könntest du in eine Welle von  Leistungsdruck bzw. Abnehmstress geraten. Im folgenden Text findest du ein paar Impulse, die dir beim Verständnis dieses Zusammenhanges helfen könnten. 

1. Sport verbrennt weniger Kalorien, als wir glauben

Fitness-Apps, Laufbänder und Smartwatches zeigen oft beeindruckende Zahlen an. 600 verbrannte Kalorien klingen nach einem großen Erfolg. In der Realität sind solche Werte jedoch meist überschätzt – besonders bei untrainierten Menschen.

Zudem erfordert ein relevantes Kaloriendefizit enorm viel Zeit: Wer nicht sehr fit ist, müsste oft über eine Stunde intensiv trainieren, um die Kalorienmenge eines Stücks Kuchen auszugleichen. Ernährung lässt sich dagegen viel gezielter steuern als Bewegung. Das bedeutet, dass du dein Sportprogramm immer mit einer effektiven Ernährungsumstellung probieren könntest. Besonders gut funktioniert die Umstellung auf eiweißhaltige Ernährung

Diese kannst du für ein effektives Abnehmen mit entsprechenden Shakes oder Proteinpulvern ergänzen. Lass dich gut beraten und übertreibe es auch nicht. Ich verlinke dir einmal ein Produkt, welches bei meinen Klienten gut ankommt. 

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2. Der Körper gleicht Mehrbewegung geschickt aus

Unser Organismus ist darauf programmiert, Energie zu sparen. Wird regelmäßig Sport betrieben, reagiert der Körper meist  mit Anpassungen: Er senkt den Energieverbrauch in Ruhe oder sorgt dafür, dass wir uns im Alltag unbewusst weniger bewegen. Nach dem Training nimmt man eher den Aufzug, sitzt länger oder fühlt sich insgesamt schneller erschöpft. 

Das Ergebnis: Ein Teil der verbrannten Energie wird automatisch kompensiert, ohne dass wir es merken. Dieser Zusammenhang ist aber für unterschiedliche Altersgruppen sehr unterschiedlich und von hormonellen Einflüssen abhängig. Es ist immer gut eine ganzheitliche Betrachtung oder auch einen Experten für die Beratung heranzuziehen, um zum Ergebnis zu kommen. 😊

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3. Mehr Bewegung steigert oft den Appetit

Sport macht hungrig – und das ist kein Zeichen von Willensschwäche, sondern reine  Biologie. Der Körper fordert Energie zurück. Hinzu kommt ein psychologischer Effekt: Wer trainiert hat, „belohnt“ sich gern mit zusätzlichem Essen.

Schon kleine Extras können den Kalorienverbrauch des Trainings vollständig aufheben. Besonders tückisch sind flüssige Kalorien, Snacks „nebenbei“ oder größere Portionen nach dem Sport. Bestimmt kennst du diese aussage: "Jetzt gönne ich mir ein Stück Kuchen oder eine Pizza!" - Und schwups, sind die Kalorien bereits wieder im Körper. Du brauchst auf jeden Fall eine gute Portion Disziplin bzw. eine gute Beratung. Nutze die Option einer Challenge mit Freundinnen, Familie oder Kollegen. In der Gruppe werden effektivere Leistungen erzielt und ja, Hand aufs Herz: Warum sollst du dich ständig alleine motivieren, wenn du im Alltag bereits so gestresst bist?💓

4. Muskelaufbau verändert den Körper – nicht unbedingt das Gewicht

Ein weiterer Grund für die fehlende Abnahme: Muskelmasse ist schwerer als Fett. Wer regelmäßig trainiert, kann gleichzeitig Fett verlieren und Muskeln aufbauen – ohne dass sich das Körpergewicht stark verändert. Das stimmt auf alle Fälle. 

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Meine persönlichen Erfahrungen: 

Ich bin seit über 30 Jahren Fitnessexpertin, und dieser Umstand wird oft schwer akzeptiert. Besonders von Personen, die schnell ihre Ziele erreichen wollen. Bitte sei geduldig und nimm das Abnehmen nicht zu kritisch bzw. schließe den Aspekt der gesunden Lebensweise genau so ein. Er ist fast wichtiger als der Gedanke des Abnehmens, da dieser auch weiteren Stress auslösen kann und das wäre kontraproduktiv. 😊 

Die Waage zeigt dann Stillstand, obwohl sich Körperform, Fettverteilung und Gesundheit deutlich verbessern. Genau hier entsteht oft der falsche Eindruck, Sport „bringe nichts“.

5. Warum Sport trotzdem unverzichtbar ist

Auch wenn Sport allein selten zu deutlichem Gewichtsverlust führt, bleibt er ein zentraler Faktor für Gesundheit. Bewegung verbessert den Stoffwechsel, die Insulinsensitivität, die Herz- und Hirngesundheit, die Fähigkeit, ein reduziertes Gewicht langfristig zu halten. Menschen, die körperlich aktiv sind, nehmen zwar oft langsamer ab – nehmen aber auch deutlich seltener wieder zu

Fazit: Abnehmen ist Teamarbeit

Wer nachhaltig abnehmen möchte, sollte Sport nicht als Hauptmotor, sondern als starken Unterstützer sehen. Die effektivste Kombination besteht aus einer angepassten Ernährungsweise, regelmäßiger Bewegung mit unterschiedlichen Bewegungsformen und realistischen Erwartungen. Hier kann die Smart-Methode zur Zieledefinition helfen. 


"Sport verändert den Körper – aber die Waage erzählt dabei oft nur einen kleinen Teil der Wahrheit. Halte sie im Auge, aber lass sie nicht zu stark über deinen Körper, Seele und Geist dominieren." (Zitat: Grit Moschke



Ich wünsche dir viel Erfolg beim Abnehmen und falls du eine Beratung benötigst, melde dich gerne für eine ganzheitliche Onlineberatung an. (Mail: grit@fitmitgrit.com oder kontaktiere mich über meine Social Media Kanäle

 

LG Grit 


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