Wie du Meditation einfach erlernen kannst - Mit kleinen Schritten zu mehr innerer Ruhe
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| Meditation zu Hause @fitmitgrit |
In
diesem Blog erfährst du, wie du mit Meditation beginnen kannst. Der Einstieg in die Meditation ist dein
nächster Schritt, um eigene Gedankenströme zu beruhigen, die richtige Atmung zu
erlernen und eine neue Routine für deinen Alltag zu entwickeln.
Der
Begriff Meditation umfasst verschiedene Geistesübungen, die überwiegend
bereits seit Jahrtausenden überliefert werden (Wikipedia, Meditation).
Meditation kann als eine Form des mentalen Trainings definiert werden,
durch das die psychologischen Kernfähigkeiten, wie z.B. Aufmerksamkeit und
emotionale Selbstregulation verbessert werden sollen (Tang et al., 2015).
Der
Meditation wird nachgesagt, dass durch sie außergewöhnliche
Bewusstseinszustände auftreten können, die eine neue Sicht auf die Realität
und die eigene Identität ermöglichen (Ott, 2010). Erforscht ist die
Meditation bisher nur wenig. Allerdings wurden bereits Hinweise gefunden, dass
durch regelmäßige Achtsamkeits-Meditation, Veränderungen bei Gehirnstruktur
und Gehirnfunktionen auftreten können, die an der Regulierung von
Aufmerksamkeit, Emotionen und Selbstbewusstsein beteiligt sind (Tang et al.,
2015).
Ein
Experiment von amerikanischen Wissenschaftlern mit Mönchen zeigte, dass eine
langjährige Meditationspraxis die Gehirnstruktur verändern kann. Die Mönche
mussten dafür in einen engen Magnetresonanztomographen und es konnte bei etwa
10000 Meditationsstunden eine Veränderung im Gehirn mit einem „positiv
affektiven Stil“ im Verhalten der Mönche festgestellt werden. (Studie nach
Richard Davidson)
Welche
Voraussetzungen für ein erfolgreiches Meditieren benötigst du?
Für eine erfolgreiche Meditation solltest du zunächst festgelegen, was deine Motivation dahinter ist. Besteht bei dir der Wunsch abzuschalten, zu entspannen oder deine Konzentrationsfähigkeit zu verbessern? Bestimme deinen Bedarf genau.
Außerdem
ist es hilfreich, eine ruhige Umgebung für die Meditation zu schaffen
und du solltest sicherstellen, dass du nicht unter Zeitdruck stehst. Vor
allem, wenn Du wenig Erfahrung mit dem Meditieren hast, ist dies eine
wichtige Voraussetzung.
Zu Beginn kann es von Vorteil sein, wenn du einen festen Ort oder Raum für die Meditation benutzt. Suche dir ein Yoga – oder Mediationsstudio aus, in dem du dich wohlfühlst und ein Umfeld mit einem positivem Mindset vorfindest.
Überlege
dir, zu welcher Tageszeit du die Meditation durchführen möchtest?
Wie lange und wie oft planst du zu meditieren? Kennst du deine guten Konzentrationsphasen?
Hindernisse für eine erfolgreiches Erlernen von Meditationstechniken können Unruhe, Langeweile und Konzentrations-/ Motivationsprobleme sein (Ott, 2010).
Erlernen
der Meditationspraxis
Für
das Erlernen von Meditationspraxen gibt es nicht die goldene Variante.
In
einer Studie, in der Student*innen Achtsamkeitsmeditationstraining erhalten
haben, hatten sie über 18 Wochen hinweg je eine 50 minütige Übungseinheit. Dort
lernten sie Basics über den Bodyscan, einen bewussten Alltag, Atemtechniken,
die Gedankenwelt etc. Die Student*innen konnten infolge dieses Trainings vergleichsweise ihre
Lerneffektivität , die kognitive Leistung mit Aufmerksamkeits - und Gedächtnisaspekten
verbessern (Ching et al., 2015).
Wenn du
zu Hause mit Anleitung meditieren möchtest, kannst du z.B. bei YouTube
oder Spotify nach geführten Meditationen oder Tutorials suchen. Es reicht am Anfang völlig aus, dass du dir
einfach nur Zeit nimmst. Fühle deine Atmung und lasse die Gedankenströme
fließen bzw. lasse deine Gedanken los.
Das Wichtigste dabei bleibt, das du für dich selbst eine Technik findest, die funktioniert und mit der du dich wohlfühlst.
Deine Grit
Wir
freuen uns über deine Anmeldung hier bei Yogamama (YOMA).
Unsere
Kurse beinhalten neben den Yoga Asanas immer einen Anteil Meditation.
Vielleicht
ist etwas für dich dabei?
Mehr
dazu findest du hier:
https://www.yoga-mama.de/kurse/
Dein
Yogamama Team

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