Mein erstes Yogawochenende – Ein intensiver Start in die Yogalehrer-Ausbildung [Update: 16.6.2026]
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Endlich war es soweit: Mein erstes Yogawochenende im Rahmen meiner Yogalehrer-Ausbildung stand bevor. Die Vorfreude war groß, denn ich war gespannt auf die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie auf meine Yogalehrer @Jan Spicher und @Katja Reinhardt.🙋
Obwohl ich auf rund 40 Jahre Bewegungserfahrung zurückblicken kann, waren meine Berührungspunkte mit Yoga bisher eher punktuell. Immer wieder hatte ich Yogakurse besucht und einige Asanas wie den Krieger, das Brett, die Kobra oder den herabschauenden Hund kennengelernt. Auch das Thema Atmung war mir nicht fremd. Besonders die 4-6-Atmung nutze ich bereits seit einiger Zeit, um mein Nervensystem zu beruhigen und bewusst zu entspannen.
Der erste Ausbildungstag begann bereits um 8 Uhr mit einer Meditation. Ehrlich gesagt ist das normalerweise nicht meine bevorzugte Tageszeit, da ich nicht unbedingt gern um 6 Uhr morgens aufstehe. Umso überraschter war ich, wie schnell ich mich auf den neuen Rhythmus einlassen konnte. Nach der Meditation folgte eine Mobilisations- und Lockerungseinheit mit vielen schwingenden Bewegungen. Dabei wurde mir schnell bewusst, welche Muskelgruppen durch die vielen Stunden am Schreibtisch und vor dem Computer doch recht fest geworden waren.😇
Am Vormittag beschäftigten wir uns mit Yogaphilosophie. Besonders spannend fand ich die vielen Berührungspunkte zu psychologischen Themen und Aspekten der Achtsamkeit, die mir bereits aus anderen Bereichen bekannt waren. Yoga ist weit mehr als körperliche Bewegung – es ist eine umfassende Philosophie mit unterschiedlichen Wegen, Perspektiven und Bewusstseinsebenen. Diese Vielfalt spiegelte sich auch in den Gesprächen und Diskussionen innerhalb unserer Ausbildungsgruppe wider.
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Nach der Mittagspause wurde es praktisch und intensiv. Wir tauchten tiefer in die Welt der Asanas ein, übten verschiedene Flows und arbeiteten in kleinen Partnerübungen zusammen. Dabei konnten wir Fragen klären, Bewegungsabläufe ausprobieren und voneinander lernen. Die tägliche Einheit in Anatomie und Bewegungslehre frischten mein Wissen aus meinem Sportstudium auf, was schon etwas länger her ist. :) ☝
Der erste Tag forderte mich körperlich und mental sehr. Am Abend war ich entsprechend erschöpft. Gleichzeitig bemerkte ich jedoch etwas Spannendes: An den folgenden beiden Tagen stieg meine Energie deutlich an. Diese Erfahrung zeigte mir, wie anpassungsfähig unser Körper sein kann, wenn wir ihm die richtigen Reize geben. Besonders die Erfahrungen in der Gruppe haben mir geholfen, wieder in die Rolle der Lernenden einzusteigen.
Während des Wochenendes wurde mir auch bewusst, wo meine aktuellen körperlichen Grenzen in Bezug auf Mobilität und Flexibilität liegen. Gleichzeitig war ich erstaunt darüber, wie schnell sich meine Körperhaltung verbesserte und wie positiv sich die regelmäßige Praxis auf mein Körpergefühl auswirkte.
Zwischen den Ausbildungseinheiten habe ich mich außerdem mit dem Kaizen-Prinzip beschäftigt. Dabei geht es darum, mit kleinen, konsequenten Schritten nachhaltige Veränderungen zu erreichen, anstatt sich von großen Zielen überwältigen zu lassen, da ich im Arbeitsalltag relativ wenig Zeit habe, um viel zu üben. Dieses Prinzip passt hervorragend zu meiner aktuellen Yoga-Reise. Statt Perfektion anzustreben, geht es darum, jeden Tag ein kleines Stück weiterzugehen.💫
Bereits jetzt bemerke ich Veränderungen in meinem Alltag: Ich atme bewusster, bewege mich mehr, treibe regelmäßig Sport und achte noch stärker auf meine Ernährung. Zusätzlich versuche ich, ein- bis zweimal pro Woche einen Yogakurs bei YOMA in Köln zu besuchen, um das Gelernte zu vertiefen und mich bestmöglich auf die nächsten Ausbildungsabschnitte vorzubereiten.
Ende Juni wartet bereits das zweite Yogawochenende auf mich – und ich freue mich jetzt schon sehr darauf, meine Erfahrungen weiter auszubauen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und tiefer in die Welt des Yoga einzutauchen.
Du hast Fragen zur Yogalehrer-Ausbildung oder interessierst dich für dieses Angebot? Dann freue ich mich über deine Nachricht. Schreib mir gerne eine PN.
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